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MOTÖRHEAD Vom Roadie zur Rocklegende Motörhead-Frontmann Lemmy Kilmister, einst Roadie bei Jimi Hendrix, gilt als lebende und trotz eines im Frühjahr 2013 eingebauten Defibrillators unverwüstliche Rocklegende mit unverwechselbarer Whiskey-Stimme. Seine Band zählt durch die Fusion von Hard Rock und Punkrock zu den Vorreitern des Speed und Thrash Metal. Und vielleicht hat es Motörhead dem Umstand zu verdanken, dass sich 1975 die Heavy-Prog-Rockband Hawkwind von ihrem Bassisten Lemmy Kilmister trennte, nachdem dieser in Kanada wegen Drogenbesitzes verhaftet wurde. Daraufhin kehrte nämlich der Waliser nach London zurück und gründete seine eigene Band, benannt nach dem letzten Song, den Kilmister für Hawkwind schrieb: Motörhead. Motörhead – der Aufstieg auf Platz eins Nach anfänglichen Unstimmigkeiten in der Bandaufstellung fand Lemmy Kilmister 1976 mit dem Punk-Schlagzeuger Phil Taylor und dem Gitarristen Eddie Clarke zu dem Trio zusammen, das den überwältigend lauten und schnellen Sound entwickeln sollte, der Motörhead berühmt und so einflussreich machte. Insbesondere Metallica zollten mit Coverversionen von Motörhead-Songs mehrfach ihren Tribut. So zeigt ein im März 2013 aufgetauchtes Video von 1995 alle Metallica-Bandmitglieder verkleidet als Lemmy bei einem Tribut-Konzert im legendären Whiskey-a-Go-Go anlässlich des 50. Geburtstages des Motörhead-Frontmannes. In dem besagten Video spielen Metallica den Song „Overkill“, Motörheads ersten Top-40-Hit aus dem gleichnamigen zweiten Album, das der Band nach einem fast zweijährigen Überlebenskampf endlich den Erfolg brachte. Zusammen mit dem Nachfolgealbum „Bomber“ und ihrer ersten Goldenen Schallplatte „Ace of Spades“ (1980) schufen Motörhead ihre drei entscheidenden Klassiker-Alben. Unermüdlich unterwegs und mit einer, ungleich dem kommerziellen Erfolg, unaufhaltsam wachsenden Fangemeinde erreichte Motörhead während ihrer US-Tournee mit Ozzy Osbourne dann die überraschende Nachricht: Das Live-Album „No Sleep 'til Hammersmith“ hatte unmittelbar nach der Veröffentlichung im Juni 1981 die Spitze der UK-Albumcharts erobert. Die Auflösung des Klassiker-Trios Nach der „Iron Fist“-Tour verließ Eddie Clarke, verärgert über eine Kollaboration mit Wendy O. Williams, die Band und wurde durch den ehemaligen Thin-Lizzy-Gitarristen Brian Robertson ersetzt. Dieser dankte aber nur zwei Monate nach Erscheinen des sechsten Albums „Another Perfect Day“ (1983) wieder ab. So kamen die Gitarristen Phil Campbell und Würzel zu Motörhead. Kurz danach verließ Phil Taylor die Band und folgte Robertson. Seinen Platz nahm Ex-Saxon-Drummer Pete Gill ein. Jedoch kam Taylor während der Dreharbeiten zu dem Film „Eat The Rich“ (1987), in dem Lemmy eine Hauptrolle spielte, zurück. Er konnte sich aber nur noch bis 1992 bei Motörhead bewähren. Nach dem zehnten Album „March ör Die“ wurde er gegen Mikkey Dee ausgetauscht. Drei Jahre später stieg schließlich Würzel aus. Und so waren Motörhead – mit Kilmister, Campbell und Dee – wieder zu dritt. Sie tourten unermüdlich weiter und lieferten zehn weitere Alben. In über 35 Jahren verkauften Motörhead weltweit über 30 Millionen Tonträger. Lemmy hatte überdies zahlreiche Cameos, unter anderem als Chauffeur im Foo-Fighters-Video „White Limo“.