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Kick In The Head

von Lontalius

Veröffentlicht 2016, Dauer 3:08

Lontalius

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Der 18-jährige Lontalius aka Eddie Johnston aus Wellington in Neuseeland veröffentlicht bereits seit seinem 13 Lebensjahr Musik. Bekannt wurde er mit seinen Coverversionen von R&B-Songs wie „Pills & Potion“ (Nicki Minaj), „XO“ (Beyonce) oder „Body Part“ (Ciara). Auch vor Drake, Justin Bieber und Pharrell machte er nicht Halt und veröffentlichte diese auf Youtube und Soundcloud. Durch seine eigenwilligen, melancholisch-gefärbten Interpretationen der Songs erzielte er auf diesen Plattformen eine beachtliche Resonanz. Mit seinem Debütalbum "I’ll Forget 17" setzt er nun den Fokus ganz auf sich und fängt dabei die innere Gefühlswelt dieses schwierigen Alters ein. Wie die meisten Teenager setzt er sich mit seinen Gefühlen auseinander: Die erste Liebe, ihre Vergänglichkeit, die großen Probleme der Welt, die er dennoch erfahren will. Lontalius stellt sich all die existentiellen Fragen, mit welchen sich jeder von uns beim Erwachsenwerden auseinandersetzt und verpackt sie in diese hoffnungsvoll klingenden Popsongs. Johnston’s Liebe für Musik spiegelt die fast jeden Kindes wieder. Seine Eltern spielten ihm Beatles vor und mit acht bekam er seine erste Gitarre. Als er 2007 einen eigenen Computer bekam, begann er ernsthaft Musik zu machen. Mit seiner Liebe zur Musik verhält es sich ähnlich wie mit seiner Leidenschaft für das Online-Leben. Auf die Frage nach seinen Hobbies, antwortet er schlicht: “the Internet.” Was vielleicht eine seltsame, aber entschlossene und ehrliche Antwort ist. Johnson scheut sich nicht davor solche Gefühle und Emotionen auszusprechen, egal ob sie unangenehm sind oder nicht. Seinen Künstlernamen hat Johnston auch online gefunden – beim willkürlichen Klicken durch Wikipedia-Artikel. Eines Tages klickte er herum und Lontalius erschien auf seinem Bildschirm. Es ist der Name einer Schmetterlingsgattung aus der Lycaenidae Familie, die auf Borneo und den Philippinen vorkommt. Wie bei den meisten Teenagern war Johnston’s Musikgeschmack wechselhaft. Von Coldplay bis Radiohead, bis er den Pop voll und ganz für sich entdeckte. Bald begann er damit Cover von Pop-Hits mit einer 808 und einem alten Casio MT- 45 zu untermalen und ins Netz zu stellen. Die Geräte kaufte ihm ein Freund für 2$. Durch das Posten seiner erfrischenden Coverversionen konnte Lontalius den großen hyper-vernetzten kanadischen Produzenten und DJ Ryan Hemsworth als Fan gewinnen. Bald darauf arbeiteten die Beiden zusammen und Lontalius’ Stimme war in Hemsworth’s Song „Walk Me Home“ zu hören. Ebenso verdankt er auch Hemsworth die Verbreitung des Gerüchts, dass er ein Klassenkamerad der neuseeländischen Kollegin Lorde war. Obwohl das nicht stimmte, spielten beide dies auf Twitter aus und haben sich sogar getroffen, bevor der Song „Royals“ durch die Decke ging. „I’ll Forget 17“ könnte wie ein Blitz einschlagen, da das Debütalbum eine glänzende neue Stimme am Pophimmel ankündigt. Während die Fans Lontalius bisher für seine Fähigkeitbewundert haben, traurige Stimmungen in Popsongs zu einzufangen, überträgt sich sein emotionaler Scharfsinn diesmal in seine eigenen Songs.

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