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techno pilot

by Kool Savas feat. olli banjo

Published 2010, Duration 3:41

Kool Savas

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Berlin, Berlin Savas Yurderi kommt am 10. Februar 1975 in Aachen zur Welt. Doch der Junge mit deutscher Mutter und türkischem Vater, der seine Heimat als politischer Flüchtling verließ, wuchs ab 1987 in der damaligen Mauerstadt Berlin auf. Mitten in Kreuzberg, schon zu dieser Zeit das wahre kulturelle Zentrum der Stadt (die damals noch West-Berlin hieß), kam er ganz natürlich mit Rap-Musik in Kontakt. Nur aus Juks und Dollerei? Wenig später begann Savas selbst zu rappen, damals nannte er sich noch Juks und schrieb Songs auf Englisch. Erst mit der EP „Warum Rappst Du?“ wechselte er die Sprache sowie den Künstlernamen (nun nannte er sich King Kool Savas) und erhielt mit seinen provokanten Texten prompt große Aufmerksamkeit. Gemeinsam mit Taktloss gründete er das Duo Westberlin Maskulin, zudem war er als Teil von MOR aktiv. Optik Boom! Bis sein erstes Solo-Album erschien, ging jedoch noch einige Zeit ins Land. 2002, mittlerweile nannte der MC sich einfach Kool Savas, jedoch war es so weit. Das Video zu „Till Ab Joe“ rotierte auf den üblichen TV-Kanälen und Savas veröffentlichte mit Major-Unterstützung sein Album „Der Beste Tag Meines Lebens“. Dank weiterer, aufwendiger Video-Clips wurde die LP zu mehr als einem Achtungserfolg. Nun hatte jeder diesen Savas auf dem Schirm. In der Folge etablierte Kool Savas sein eigenes Label Optik Records, half dabei die Karrieren von zum Beispiel Eko Fresh (dessen Karriere er Jahre später im Video zu „Das Urteil“ symbolisch begraben sollte) und Ercandize ins Rollen zu bringen und arbeite gleichzeitig emsig weiter an seiner eigenen. Später Ruhm Bis das nächste Solo-Album von Kool Savas erscheinen konnte, sollten allerdings ganze fünf Jahre vergehen. In der Zwischenzeit arbeite er an diversen Projekten, zum Beispiel einem gemeinsamen Album mit Azad („One“), sowie dem Erfolgs-Mixtape „John Bello Story“. Trotzdem wurde auch „Tot oder Lebendig“ wieder ein Erfolg. Doch irgendwas fehlte noch: Kool Savas war zwar der „King Of Rap“, aber eben kein Pop-Star. Außerhalb der HipHop-Szene kannte kaum jemand den Deutsch-Türken mit den schwindelerregenden Reim-Ketten. Dies sollte sich jedoch unverhofft noch ändern, als Savas 2011 „Aura“, sein drittes Solo-Album, veröffentlichte. Dieses stieg auf Platz 1 in die Album-Charts ein und wurde sein, bis zu diesem Zeitpunkt, größter Erfolg. Doch es sollte noch weiter nach Oben gehen. Nur wenige Monate später nahm sich Kool Savas zum wiederholten Male Zeit für eine lang geplante Zusammenarbeit mit einem befreundeten Künstler, Xavier Naidoo. Ihr gemeinsames Album „Gespaltene Persönlichkeit“ unter dem Namen XAVAS wurde eine Herzensangelegenheit, die sich bis zum heutigen Tag über 200.000 mal verkauft hat. Spätestens seit dem steht fest: Kool Savas hat es doch noch geschafft. Er ist jetzt, endlich, ein Star!

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