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Mund auf, ich komme

by Eko Fresh

Published 2016, Duration 3:43

Eko Fresh

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Eigentlich sollte Eko Fresh ein Superstar sein. Eine Zeit lang war er das sogar mal. Das war direkt am Anfang seiner Karriere, da war er noch nicht mal wirklich erwachsen. Nachdem Ekrem Bora 1983 in Köln zur Welt gekommen war, wuchs er als Sohn einer alleinerziehenden Mutter in Mönchengladbach auf. Mit 15 begann er zu rappen, mit 17 lernte er Kool Savas kennen. Dieser lud ihn kurzerhand nach Berlin ein und verschaffte ihm seinen ersten Deal mit dem lokalen Untergrund-Label Royal Bunker. Dort veröffentlichte er 2001 seine erste EP „König von Deutschland“. Dann ging es fix: Eko unterschrieb zunächst 2002 bei Optik Records, dem Label seines Mentors Savas, zu einer Zeit, als er schon als das nächste große Ding galt. Wiederum ein Jahr später veröffentlichte er die Single „König von Deutschland“, samt teuer produziertem Video. Der Song wurde ein Hit, doch führte auch zum Bruch mit Optik Records. Kool Savas und Eko Fresh trennten sich im Streit und als letzterer schließlich sein Debütalbum „Ich bin jung und brauche das Geld“ veröffentlichte, war er zwar erfolgreich, aber auch ziemlich allein. Eko Fresh vs. The World Was folgte ist schlicht eine der aufregendsten Karrieren der deutschen Rapgeschichte. Eko Fresh wurde von Thomas Stein, damals Manager bei BMG, engagiert, um Ivonne Catterfeld Hits auf den Leib zu schneidern – die Single „Du hast mein Herz gebrochen“ stieg wenig später auf Platz 1 der Charts ein. Independent veröffentlichte er wenig später gemeinsam mit dem Berliner Rapper Azra das deutsch-türkische Rapalbum „Dünya Dönüyor – Die Welt dreht sich“. Im selben Jahr erschien mit „L.O.V.E.“ sein gemeinsames Album mit seiner damaligen Freundin Valezka. Ebenfalls 2004 gründete Eko Fresh seine eigene Plattenfirma – German Dream Entertainment. Bei dem Label standen in der Vergangenheit unter anderem die Rapper Kay One und Farid Bang unter Vertrag. 2005 war Eko dann erneut Teil eines wichtigen Teils der Hip Hop-Geschichte – der öffentlich ausgetragenen Fehde zwischen ihm und Kool Savas. Im Video zu „Die Abrechnung“ rappte sich Eko seinen Unmut über die gescheiterte Freundschaft und Geschäftsbeziehung zu seinem ehemaligen Mentor von der Seele, woraufhin dieser mit dem Song „Das Urteil“ antwortete. Es war möglicherweise das spannendste Rap-Battle Deutschlands. Ek is Back In der Folge unterschrieb Eko Fresh zunächst bei Bushidos Label ersguterjunge, wo er zwei Alben veröffentlichte, bevor er es erneut unabhängig versuchte. Seine Trennung von Bushido gab er in einem Video namens „Ich bin weg“ bekannt, das man unbedingt gesehen haben muss. 2009 erschien die EP „Jetzt kommen wir wieder auf die Sachen“, mit der Eko zu seinen Rap-Wurzeln zurückkehrte. In der Folge veröffentlichte er jedes Jahr ein neues Album. 2010 erschien „Was kostet die Welt?“, 2011 „Ekrem“ und 2012 das Doppelalbum „Ek to the Roots“, mit dem Eko auf Platz 3 der Albumcharts einsteigen konnte. An seinem Ende ist seine turbulente Karriere damit noch lange nicht angekommen.

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