Sting

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STING Intro zu einer Solokarriere Seinen ersten Soloauftritt hatte Sting 1981 bei einem Benefizkonzert für Amnesty International. Er sang „Roxanne“ und „Message in a Bottle“ von The Police, seiner New-Wave-Band, die bereits sechs Grammys gewonnen hatte. Zwei Jahre später trennte sich Sting von The Police. Im Juni 1985 erschien dann sein Solo-Debüt „The Dream of the Blue Turtles“ mit prominenten Jazzmusikern wie Branford Marsalis und Kenny Kirkland. Das Jazz angehauchte Dreifach-Platin-Album kam nicht von ungefähr. Denn in diesem Genre machte Gordon Sumner mit The Phoenix Jazzmen etwa seine ersten Schritte als junger Musiker in Newcastle. Dort gab ihm ein Bandkollege den Namen „Sting“ (Bezug nehmend auf den Stachel einer Biene), weil er einmal bei einem Gig einen schwarz-gelb gestreiften Pulli trug. Sting – ein Tausendsassa und Aktivist Das Benefizkonzert markierte nicht nur den Auftakt zu Stings Solokarriere, sondern auch zu seinem sozialen und umweltpolitischen Engagement. Er kollaborierte – allein für die gute Sache – mehrfach mit stilprägenden Musikgrößen wie Eric Clapton, Paul McCartney, Phil Collins und Bob Geldorf. Der Konzertfilm „Bring On The Night“, ausgezeichnet mit dem Grammy für „Best Long Form Music Video“, zeigte Sting in der Frühphase seiner Solokarriere und ganz nebenbei die Geburt seines zweiten Kindes mit Trudie Styler, die im Musikvideo „We'll Be Together“ mitspielte – einem von vielen Hits aus seinem Nummer-eins-Album „Nothing Like the Sun“ (1987). Sting hat außerdem in diversen Kinofilmen mitgespielt, unter anderem in dem von Styler produzierten Guy-Ritchie-Film „Bube, Dame, König, grAS“. „All For Love“ und „I'll be missing you“ Nach den erfolgreichen Alben „The Soul Cages“ und „Ten Summoner's Tales“ stürmten Sting, Rod Stewart und Bryan Adams 1994 mit dem Titelsong „All For Love“ aus dem Film „Die drei Musketiere“ die Spitze der Charts. Allein in Deutschland war der Megahit fünf Wochen auf Platz eins. Einen weiteren Riesenerfolg brachte die Rapballade „I'll Be Missing You“ von Puff Daddy, zu der Sting alle Aufführungsrechte besitzt. Der Chartbreaker mit einem Sample aus dem Über-Hit „Every Breath You Take“ von The Police holte in Deutschland und den USA Dreifach-Platin. Bei den MTV Video Music Awards 1997 performte Sting den Rapsong zusammen mit Puff Daddy. The Police Reunion Tour und Symphonicities Am 28. Mai 1977 standen Sting, Stewart Copeland und Andy Summers das erste Mal gemeinsam auf einer Bühne. Auf den Tag genau dreißig Jahre später eröffneten sie in Vancouver vor 22.000 Fans „The Police Reunion Tour“. Die Welttournee dauerte über ein Jahr lang und gilt als eine der kommerziell erfolgreichsten Tourneen aller Zeiten. Gut ein halbes Jahr vor Tour-Beginn veröffentlichte die Deutsche Grammophon Stings „Songs from the Labyrinth“. Für sein zehntes Studioalbum „Symphonicities“, das ebenfalls auf dem Klassiklabel erschienen ist, spielte er mit dem Royal Philharmonic Orchestra eine Sammlung von Neuinterpretationen seiner Songs ein. Sting ist Mitglied der „Songwriters Hall of Fame“ und der „Rock and Roll Hall of Fame“. Für seine Kollaboration mit Mary J. Blige gewann er 2004 seinen elften Grammy.

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