Team Der neue Tape.tv-
Aufsichtsratsvorsitzende
Lars Dittrich (l.)
hatte den Handy-Filialisten dug
Telecom gegründet. Nach dessen
Verkauf an Debitel verantwortete er
Retail und Vertrieb als Vorstand.
Jetzt unterstützt er Tape.tv-Gründer
Conrad Fritzsch (r.l bei der
Entwicklung der Musikplattform.
seines Unternehmens in
Berlin-Weißensee
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Geldquellen Im Plattenladen
Das Internet-Musikfernsehen Tape.tv hat seine Plattform überarbeitet und neue Services
eingerichtet. Mit Kooperationen sollen neue Nutzerkreise und Geldquellen gewonnen werden.
Zum ersten Geburtstag gibt es einen Relaunch. Mit der
neuen Seite will das Online-Musikfernsehen Tape.tv
die Funktionalitäten des Internets und die Emotionen
durch Musik stärker verbinden. Künftig spielt Tape.tv
die Musik-Clips etwa im echten Vollbildmodus aus.
Tape.tv-Nutzer können außerdem ab sofort ihre
Lieblings-Hits miteinander teilen: Über eine MixtapeFunktion
erstellen sie eine Liste mit ihren Favoriten
und können diese über Facebook, Twitter oder einfach
über eine Internet-Adresse zugänglich machen.
"Dadurch personalisieren wir Musik und zeigen nicht
nur den Mainstream", erklärt Tape.tv-GrÜnder und
Geschäftsführer Conrad Fritzsch. Die Nutzer geben an,
was sie mögen und was nicht. Auch die Redaktion
ordnet die 20000 Videos etwa in Themen-Specials.
Conrad Fritzsch spricht von einer Vermenschlichung
des Internets. "Wir sind wie der Typ im Platten laden,
der seine Käufer kennt und ihnen passende Musik
vorschlägt." Damit mache Tape.tv das bessere
Musikfernsehen. "Das zahlt sich auch wirtschaftlich
aus", erklärt Fritzsch. Der Plattformbetreiber verdient
Geld über Werbung - jedoch nicht über Banner und
Prerolls, sondern über Entertainment-Branding,
speziell entwickelte Sonderformate. Hinzu kommen
Provisionen für verkaufte Tickets und Musik.
Neue Geldquellen und Nutzer erschließt sich Tape.tv
auch über Kooperationen: Zu den Partnern gehören
Bild.de, Bravo.de, Brigitte.de, Stern.de oder Yahoo.
Auch in der Führung gibt es Neues: Lars Dittrich,
ehemaliger Debitel-Vorstand, übernimmt Firmenanteile
und sitzt ab sofort dem Aufsichtsrat vor. "Lars Dittrich
wird unserem Start-up mit seinen unternehmerischen
Fähigkeiten helfen, langfristig zu wachsen und uns als
Marktführer zu etablieren", sagt Fritzsch.
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