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LAING Laing – Erfolg mit Morgenmüdigkeit Laings Trademark-Song ertönte regelmäßig aus den Lautsprechern, wenn das Radio am Morgen angeschaltet wurde und auch, wenn man manchmal ein wenig genervt war, so passierte es fast zwangsläufig, dass man kurze Zeit später mit den Zehen mitwippte und sich in seiner Morgenmuffeligkeit verstanden fühlte. Dass „Ich bin morgens immer müde“ in Wahrheit gar kein Laing-Original war, sondern ein elektrifiziertes Cover von Trude Herr, fiel da nicht ins Gewicht. Alles unter Kontrolle Denn die vier Damen, die die Band Laing sind, nämlich Mastermind Nicola Rost sowie Johanna Marshall, Atina Tabiei Razligh und Marisa Akeny, hatten sich das Lied voll und ganz angeeignet. Aber diese Gruppe ist weit mehr als nur Musikerinnen, denn das gesamte Projekt ist von Anfang bis Ende nach den Ideen Frau Rosts durchgestylt. Dazu gehören dann die Gestaltung der Cover, das Design der Bühnenoutfits, die genau getimeten Choreografien, stilistisch anspruchsvolle Videos, ja sogar die ausgefallenen Mikrofonständer, die allesamt mit einer Schreibtischlampe ausgestattet sind: Design by Laing! Ruft! Uns! An! Was viele nicht wissen: Laing hatten schon vor ihrem ersten Longplayer eine EP veröffentlicht, die den an Trio gemahnenden Titel „030/57707886“ trug. Wer diese Berliner Festnetznummer anrief, landete auf einem Anrufbeantworter und konnte der Gruppe dort eine Nachricht hinterlassen. Am meisten Aufsehen erregte der Anruf eines aufgeregten Eisdielenbesitzers, der Laing dringend dazu aufforderte, bei ihm vorbeizukommen – nicht, um dort zu musizieren, sondern um die diversen Sticker zu entfernen, die Anhänger der Band dort hinterlassen hatten. Wie genau diese Geschichte endete, bleibt allerdings offen. Bundesweit bekannt dank Raab Mit ihrem Elektrosoulpop waren Laing nicht nur Lieblinge des Radios, sondern konnten sich auch bundesweit einen Namen machen und an Ansehen gewinnen. So wurde man 2012 überraschender Zweiter bei Stefan Raabs „Bundesvision Song Contest“ – dank eines furiosen Auftritts, den man im Web gerne auch auf Video noch einmal bestaunen darf. Infolgedessen wurde auch die Telekom auf die Damen aufmerksam und sicherte sich den Morgenmuffel-Hit für ein Werbevideo (Warum nicht schon nach der ersten EP, liebe Telefonfirma!?). Berliner Coolness Die Indie-Credibility sicherten sich Laing trotz Mainstream-Erfolgs des Albumdebüts „Paradies Naiv“ in den Charts mit Auftritten im Vorprogramm bei The Whitest Boy Alive und anderen und tanzten gleichzeitig auf den Bühnen des Berghain oder im Mauerpark.

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