Johannes Oerding

Johannes Oerding

Johannes Oerding – der Freund von … Johannes Oerding hat es nicht leicht im Leben. Fast immer, wenn sein Name fällt, kommt kurz darauf der Zusatz „der Freund von Ina Müller“ hinzu und so etwas könnte echt am Selbstbewusstsein eines jungen Mannes nagen. Tut es im Falle von Johannes Oerding allerdings nicht, denn der Gute hat in all den Jahren seiner Musik-Karriere gelernt, was er kann und wofür er steht – da ist eine Freundin mit hohem Ansehen keine berühmte Freundin, sondern da zählt nur, dass es seine Freundin ist. Basta. Vom Schlachthaus zum Label Am 26.12.1981 in Münster geboren, kommt Johannes Oerding das erste Mal 1999 in den Fokus professioneller Plattenfirmenleute. Nach einem Auftritt mit seiner Schülerband klingelt das Telefon und jemand lädt ihn nach Hamburg ein, wo er tatsächlich einen Vertrag mit einer Plattenfirma unterschreibt und zwischen Studium und Musikmachen in Hamburg hin und her pendelt. Niemand will ihn verheizen, aber Johannes Oerding soll das durchaus anstrengende Business von der Pike auf lernen – genauso wie er es schon vorher in diversen Nebenjobs gelernt hat, u. a. beim Schlachter. Johannes Oerding – stur mit Erfolg Auf die harte Tour tourt Johannes Oerding durch die Clubs der Provinz, verdient sich seine Bühnensporen und tritt 2005 in Hamburg im Audi Max der Universität auf – Videos dieser Auftritte gibt’s im Web. Fürsprecher wie Udo Lindenberg sind begeistert von der Stimme dieses Jungen, der fleißig Demos an Labels verschickt, auch verschiedene Einladungen zu Vertragsgesprächen bekommt, aber im letzten Moment immer wieder einen Rückzieher macht, da man glaubt, einen Johannes Oerding in irgendeine Art von Schablone pressen oder sonst irgendwie (musikalisch oder fürs Video) weichspülen zu können. 2009 – jetzt geht’s los Kann man aber nicht, denn seine künstlerische Integrität ist Oerding das Wichtigste, weshalb er auch nur mit Leuten zusammenarbeitet, die er schon lange kennt und einschätzen kann. Endlich findet sich 2009 ein Indie-Label, das mit ihm das erste Album „Erste Wahl“ produziert. Johannes Oerding spielt im Vorprogramm bekannter Künstler wie „Ich & Ich“, Stefanie Heinzmann, Ina Müller und „Simply Red“, ein Major verpflichtet ihn, Videos werden gedreht und eine Deluxe-Edition des Erstlings herausgebracht sowie weitere Platten veröffentlicht. Der offizielle zweite Longplayer „Boxer“ landet in der ersten Woche der Veröffentlichung gleich auf Platz 11 der Charts. Die treue Fanbase Auch der Nachfolger „Für immer ab jetzt“ ist ähnlich erfolgreich – da kann man mal sehen, was für eine treue Fanbasis man sich mit ehrlichem Musikerhandwerk und Songwriting sichern kann – da kann man wie Johannes Oerding dann wirklich sicher sein, dass die Leute ihn für seine Songs lieben und die jährlichen 100 Konzerte ausverkauft sind, völlig unerheblich, ob die Freundin ein Fernsehstar ist.

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