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Heino – das Comeback-Kid Heino – das ist hellblondes Haar, eine große dunkle Sonnenbrille und eine tiefe Bariton-Stimme, die der von Johnny Cash in seinen besten Zeiten in nichts nachsteht. Das ist der urtypische deutsche Volksmusikstar, von vielen verlacht, aber mittlerweile dennoch geschätzter als zu Zeiten, als er durch das damalige Apartheidsregime Südafrika tourte. Das ist ein Vermarktungsgenie, ein Musiker, der keine Kontroverse scheut und immer wieder aufs Neue provoziert. Eigentlich ist der gute Mann „Punk“. Vor allem aber ist Heino Heinz Georg Kramm, geboren am 13.12.1938 und trotz einiger kleinerer Karrieretiefs ein ewiges Comeback-Kid. Wie sonst ließe sich sein Sonderbambi in der Kategorie „Unknockable Stars“ oder die Tatsache erklären, dass sein Cover-Album „Mit freundlichen Grüßen“ 2013 alle Verkaufsrekorde brach und ihn sogar bei Teenagern wieder als „schon irgendwie cool“ erscheinen ließ. Der singende Konditor startet durch Aufgewachsen in Pommern und Sachsen landete der junge Heino in Düsseldorf, wo er Konditor lernte und das erste Mal heiratete und erste Schritte im Musikbusiness unternahm. Sein Erfolg als Interpret von volkstümlichem Schlager begann mit Unterstützung des Schlagerstars Ralf Bendix. Gleich Heinos erste von Bendix produzierte Single mit dem Titel „Jenseits des Tales“ stürmte die Charts. Feindbild Heino Heino wurde in den 70er Jahren bekannt durch seine Trademark-Songs (im Netz auch als Videos zum Ansehen) wie „Schwarzbraun ist die Haselnuss“ und „Blau blüht der Enzian“, sorgte durch die o. g. Tournee oder eine Schallplatte, auf der er alle 3 Strophen des Deutschlandlieds zum Besten gab in den 80ern aber auch dafür, dass er ein Feindbild der Intellektuellen und Alternativen wurde. Dennoch versuchte Heino immer mit der Zeit zu gehen, erfand sich stets neu, indem er 1989 zum Beispiel Rapversionen seiner Gassenhauer intonierte (wahre Videohighlights gibt es im Internet) oder mit der Show zu seinem 50-jährigen Bühnenjubiläum gemeinsam mit Stefan Mross und Maxi Arland grandiose Einschaltquoten erzielte. Jetzt rockt er auch noch: „Mit freundlichen Grüßen“ Anfang 2013 überraschte er dann mit neuem Look: in Lederjacke. Auch interpretierte er nun nicht mehr Volkslieder, sondern nahm sich seine Favoriten aus Punk, Rock und Rap vor. „Mit freundlichen Grüßen“ interpretierte er die Fantastischen 4, Die Ärzte, Rammstein und weitere Bands und sorgte für Aufruhr unter den genannten. Die Ärzte waren gerüchteweise gar nicht erfreut über die von einem Video begleitete Coverversion des Düsseldorfers, aber im Falle von Rammstein gelang ihm ein ganz besonderer Coup. Hier kommt die Sonne Gemeinsam mit Til Lindemann und dessen Mannen trat Heino nämlich wohl als erster „gelernter Volksmusikant“ auf dem Heavy-Metal-Festival in Wacken auf – und gemeinsam gab er mit der Band und dem Publikum eine denkwürdige Version von Rammsteins „Hier kommt die Sonne“ zum Besten.

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