Daft Punk

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Von „Darlin“ bis „Homework“ – die Anfänge von Daft Punk Daft Punk bewiesen schon mit der Namenswahl ihr Gespür für gekonntes Auf-Kritik-pfeifen. Nachdem ihre erste Band „Darlin“, damals noch als Trio unter Mitwirken eines heutigen Mitglieds von Phoenix, von einem britischen Musikjournalisten als „a daft punky trash“ verunglimpft wurde, hefteten die Franzosen sich dieses Attribut schlicht ans Revers und zogen aus, die Welt mit ihrer Musik gleichermaßen zu verstören wie zu verzaubern. Ihr Debüt „Homework“ wurde ein internationaler Erfolg, der dem Techno- und House-Genre eine Frischzellenkur verpasste. Weltweit prämierte Videos zu „Da Funk“ und „Around the World“ mit heutigen Starregisseuren wie Spike Jonze und Michel Gondry machten sie Mitte der 90er zu einer Speerspitze der elektronischen Avantgarde. Thomas Bangalter, der einen Hälfte des Duos, gelang 1998 mit dem Projekt Stardust und dem Song „Music Sounds Better With You“ der nächste internationale Hit. Die Ankunft der Masken – „Discovery“ Im Anschluss konzentrierten sich Daft Punk auf die Fertigstellung des „Homework“-Nachfolgers. Schon die erste Vorab-Single „One More Time“ katapultierte sie mit 4 Millionen verkauften Tonträgern in neue Sphären. Mit dem zugehörigen Album „Discovery“ erklommen Daft Punk nicht nur die Charts rund um den Globus, sondern brachten ihre immerwährende Suche nach neuen Wegen sowohl musikalisch wie auch in ihren Videos auf ein neues Level. Die Videos zu globalen Hits wie „Harder, Better, Faster, Stronger“ (später gecovert von Kanye West) erzählten eine fortlaufende Geschichte im Anime-Stil, die letztlich darin gipfelte, dass Daft Punk sie zu einem 68-minütigen Anime-Musical namens „Interstella 555“ ausweiteten. Seit „Discovery“ zeigen sich Daft Punk in der Öffentlichkeit mit ihren Trademarks, den charakteristischen Robotermasken, auf die sie selbst das Copyright haben. „Human After All“ und Daft Punk’s Liebe zum Film Mit ihrem dritten Album „Human After All“ gingen Daft Punk musikalisch wiederum neue Wege, verabschiedeten sich größtenteils von ihrem samplegeprägten Ansatz und erschufen zehn rohe, direkte Elektrotracks wie „Technologic“. 2006 erblickte zudem ihr erster Film „Daft Punk’s Electrorama“ das Licht der Welt, dessen Premiere man sich auf dem berühmten Filmfestival in Cannes ansehen konnte. Ihre Affinität zum bewegten Bild stellten Daft Punk auch mit dem Soundtrack zu „Tron: Legacy“ unter Beweis. „Random Access Memories“ Acht Jahre dauerte es, bis der Nachfolger von „Human After All“ erschien. Acht Jahre, in denen sich der Ruhm von Daft Punk stetig mehrte. Folgerichtig stürmte „Random Access Memories“ im Mai 2013 direkt an die Spitze der Charts in den USA, Großbritannien sowie den meisten europäischen Ländern. Auf ihrem vierten Album tummeln sich Größen der Musikszene wie Giorgio Moroder, Strokes-Frontmann Julian Casablanca und Pharrell Williams, der auch auf der ersten Single „Get Lucky“ zu hören ist.

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