Billy Idol

Billy Idol

BILLY IDOL Die Anfänge als Punker Die Welt kennt den Engländer William Michael Albert Broad, Jahrgang 1955, als Billy Idol, einen der größten Popstars der 80er, den Mann mit der unverwechselbaren Lippe, den wasserstoffblonden Haaren, in schwarzem, mit Nieten besetztem Leder. Davor war Billy Idol aber Mitglied der Pop-Punkband Generation X. Er zählte neben Siouxsie Sioux und Steve Severin zur „Bromley Contingent?, jener Sex-Pistols-Gefolgschaft, die in den 70ern gewissermaßen Londons Botschafter der Punk-Bewegung waren. Von Generation X zu „Billy Idol? Billy Idol muss als Schüler sehr „idle? (engl. „faul?) gewesen sein. So nannte ihn wohl ein Lehrer, woraufhin er sich aus Jux und mit Rock?n?Roll-Attitüde in Billy Idol umtaufte. Ein exzentrischer Name passend zum Look war eben Pflicht. Nach den Stationen „Bromley Contingent? und Siouxsie and the Banshees (bevor die Band so hieß) stieg Billy Idol bei der Punkband Chelsea ein, verließ sie jedoch kurz darauf und gründete mit Chelsea-Bandkollege Tony James Generation X, die 1980 den Song „Dancing with Myself? als Single und 1981 auf ihrem letzten Album „Kiss Me Deadly? herausbrachten. Genau diese Nummer wurde sodann auf der EP „Don?t Stop? wiederveröffentlicht – Billy Idols erste Soloplatte, mit der er sogar #71 der Billboar-200-Singlecharts belegte. Im Juli 1982 dann erschien sein gleichnamiges Debütalbum mit dem besagten Song sowie dem Hit „White Wedding?, deren Videos auf MTV rauf und runter gespielt wurden. Die Superstar-Jahre Mit seinem „bad boy?-Image und dem Gitarristen Steve Stevens an seiner Seite, mit den Alben „Rebel Yell? (1983) und „Whiplash Smile? (1986), mit Songs wie „Eyes Without a Face?, „Flesh for Fantasy?, „Sweet Sixteen? und ihren legendären Videos wurde Billy Idol in den 80ern zum Superstar. 1989 dann stand er mit The Who für die Live-Version von „Tommy? als „Cousin Kevin? auf der Bühne. Und hätte Billy Idol im Februar 1990 keinen Motorradunfall gehabt, hätte er in James Camerons „Terminator 2? den „T-1000? gespielt. Der Nummer-eins-Song „Cradle of Love? Zwei Monate nach dem Unglück kam sein viertes Album „Charmed Life? heraus. Der Song „Cradle of Love? landete auf #1 der US-Rockcharts. Das Video zum Song, gedreht von David Fincher, gewann 1990 einen MTV Video Award. Im Folgejahr sah man Billy Idol in einem Cameo in Oliver Stones Film „The Doors?. Die Dreadlocks-Era, eine Auszeit, das Comeback Nach der LP „Cyberpunk?, der folgenden Tournee, einer Veränderung seiner Frisur (die Dreadlocks-Era) und einem Kollaps 1994 aufgrund einer Überdosis GHB zog sich Billy Idol bis 1998 zurück, bis er mit „White Wedding? in Adam Sandlers Film „The Wedding Singer? wieder auftauchte. Sein sechstes Studioalbum ließ jedoch auf sich warten: „Devil?s Playground? erschien im März 2005. Nur ein Jahr später dann folgte „Happy Holidays? mit keinem nennenswerten Erfolg.

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